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Cass - Legend of a Hooligan
Ein Hooliganfilm der nicht ganz alltäglichen Art, mit einem Bekannten aus dem Film “Hooligans”. Leo Gregory, der in Hooligans den Bower gespielt hat, ist auch in Cass - Legend of a Holigan wieder einer der besten Kumpel des Firmenbosses. Offiziel FSK 18, aber ist im Gegensatz zu einigen FSK 16 harmlos.

Der Film “Cass - Legend of a Hooligan” ist wenn ich mich nicht täusche eine Biografie, ob jes jedoch auch eine Autobiografie des Regisseurs ist kann ich nicht sagen. Zumindest ist der Film aufgebaut wie eine Biografie.
Die Story ;
In den Film geht es um einen adoptierten schwarzen Jungen namens Carol bzw. Cass. Ursprünglich kommt er aus Jameika, wurde jedoch schon als Baby in GB, zu einer Zeit als “political correctness” noch nicht allzu verbreitet war, adoptiert. Er wächst bei seinen weißen Eltern auf und merkt schon in seiner Schulzeit die starke Antiphatie gegenüber Schwarzen. Carol steht im Zwang sich ständig selbst verteidigen zu müssen und prügelt sich mit schon 10 Jahren regelmäßig wegen seiner Hautfarbe und seines Namens. Er erlebt heftige Anfeindungen nationalistischer Briten. Auf Drängen von Carols Adoptivmutter sein Adoptivvater solle mehr mit Ihm unternehmen, nimmt Carols Adoptivvater ihn mit zu einem Fußballspiel.
Mit 10 fühlt sich Carol nirgendwo akzeptiert außer bei seinen Eltern.
Mit 14 entdeckt Carol das Hooligan leben für sich. Hier wird er akzeptiert und wird Kopf einer großen und berüchtigten Firma.
Carol, der Hooligan und Maler und Anschreicher gibt ein Interview bei einem britischen Sender über den vom britischen Volk gefürchteten Hooliganismus.
Seine Adoptivmutter die wegen Carols Lebensart sowieso schon Todesangst um ihn hat, ist besorgt um ihn da er nun stärker als zuvor von Polizisten überwacht wird.
Kurze Zeit später wird Cass zu einer 4-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Nach 2 Jahren kommt er wieder raus. Durch Liebhaber des Hooliganismus hat Cass einige Previlegien, wird jedoch auch häufig wegen seiner Hautfarbe angefechtet. Diesmal jedoch auch von Schwarzen die meinen er sei “kein echter Nigger” sondern “so ein scheiß weisser Hooligan”/”scheiß Weissbrot” aufgrund seines Verhaltens. In diesem Teil spricht sich Cass für Assimilation aus und gegen das Leben im ärmlichen Jameika. Cass schreibt in seiner Haftzeit eine Biografie und hofft darauf einen Neuanfang ohne Gewalt gründen zu können.
Der aufsichtsführende Polizist bei seiner Entlassung entreisst ihm sein Werk und wirft es weg.
Auf seiner ” Welcome Back Party” lernt er ein Mädchen mit sehr konservativen Eltern kennen.
Die Freundin des Mädchens wurde von einem von 3 unbekannten Skins begrabscht. Cass schlichtet den Aufstand der dadurch ausgebrochen ist zuerst friedlich. Später jedoch ( als die Mädchen weg sind) schlagen er und seine nächsten Freunde den dreien die Köpfe ein.
Aufgrund der konservativen Eltern des Mädchens und aus Cass´Willen und dem Willen seiner neuen Freundin steigt Carol aus der Firma aus. Cass weendet sich an einen alten Freund und die besten Leute seiner Firma werden zu Türstehern.
Cass´ Mutter stirbt. Insgesammt der emotionalste Teil des Films aber auch sehr tragisch dargestellt, fast zum mitheulen.
Die 3 unbekannten Skins waren in einer der gegnerischen Firmen und einer hatte einen kleinen Bruder der sich nun an Cass rechen will.
Die gegnerische Firma lauert Cass bei seinem Türsteherjob auf und schießen auf ihn.
Cass ist mehrere Wochen im Krankenhaus, erholt sich aber wieder!
Carol steht zwischen zwei Stühlen ; schießt er zurück oder hört er auf seine Frau und hält sich aus Angelegenheiten wie diesen raus? Carol wird fast verrückt durch diese Situation. Seine Frau zieht mit ihren Kindern aus. Nachdem Carol das ganze Haus verwüstet hat entscheidet er sich doch zurück zu schießen. An der Stelle folgt ein sehr geiler Rache-Plan den man gesehen haben muss.
Nunja zum Schluss, in dem Moment in dem Cass nur noch abdrücken müsste und sie die anderen gestellt haben, begreift Carol das Spiel und das wenn er jetzt zurückschießt, alles nur noch weiter gehen würde und nächstes Mal einer in seiner Firma dran wäre. Er entscheidet sich dagegen zu schießen und geht. Der beendende Kommentar zu der Szene im Film ” Ich glaube das war der Tag an dem ich wirklich erwachsen wurde!”
Fazit: Der Film hat mich überracht. Ich hab mir gedacht ” YAY Klischee: Hooliganfilme ! Jetzt gibts nackte Gewalt, Sinnlosigkeit und viel viel Blut und Parolen”, stattdessen bekam ich einen Film der auf der einen Seite die Entwicklung eines “verstoßenen” Menschen, sowie die Entwicklung vom ehrlichen, sauberen Prügeln bis hin zur Waffengewalt darstellt. Der Film ist tragisch und fällt bei soviel Gefühl, vorallem zum Mitleiden schon fast wieder in die Kategorie “Frauenfilm”. Der Film hat Tiefgang.
Ich bin mir nicht sicher ob ich den Film gut fand, ist auf jeden Fall was mitreissendes zum drüber nach denken, aber ich glaub ich mag kranke psycho Filme mit Film Blut, ohne mechanische Waffen, aber mit viel Gewalt und viel nackter Haut glaub ich lieber.
Und zu guter letzt oder für all die die zu faul sind zu lesen - der Trailer :
Der Kaufhaus Cop
Der Kaufhaus Cop
Originaltitel: Paul Blart: Mall Cop

Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Regie: Steve Carr
Drehbuch: Kevin James, Nick Bakay
Besetzung: Kevin James, Jayma Mays, Keir O’Donnell, Bobby Cannavale, Stephen Rannazzisi, Shirley Knight
Der tollpatschige und übergewichtige Kaufhaussicherheitsmann Paul Blart (Kevin James) wäre eigentlich lieber bei der Polizei. Doch seine, Schwindelanfälle hervorrufende, Hypoglykämie lässt ihn an der Fitnessprüfung scheitern. Seinen Job als Wachmann in einem großen Einkaufszentrum übt er daher mehr als pedantisch aus und lebt so seinen Traum vom Polizistendasein. Allerdings wird er weder von seinen Kollegen noch von Kunden wirklich ernst genommen. So versucht er seiner angebeteten Perückenverkäuferin Amy (Jayma Mays) als Hüter von Recht und Ordnung zu imponieren. Doch auch in diesem Fall scheinen ihm, sein Mangel an Selbstbewusstsein und das Talent in jedes Fettnäpfchen zu treten, nicht wirklich voran kommen zu lassen.
Als eine Gruppe von Kriminellen das Einkaufszentrum stürmt und eine handvoll Mitarbeiter, unter ihnen Amy, als Geiseln nimmt, schlägt für Paul, als einzige andere im Kaufhaus verbliebene Person, die große Stunde.
Als ich Kevin James in Hitch Der Datedoktor gesehen habe, war ich überrascht nicht meinen lieblings IPS-Fahrer aus der Serie King of Queens, sondern eine überzeugend gespielte Rolle zu sehen. Doch Paul Blart hingegen ist leider nur ein Doug, der in unangenehmen Situationen noch unbeholfener ist. Dies allein macht den Film nicht direkt schlecht doch gibt ihm einen unangenehmen Beigeschmack und enttäuscht ein wenig.
Die Handlung ist mehr als dünn, doch auch dies muss gerade für eine Komödie nicht unbedingt ausschlaggebend sein. Ganz im Gegenteil ist besonders die erste Hälfte des Films in der, der Zuschauer den sympathischer Loser und vermeintlichen, schnurbarttragenden Zwillingsbruder von Doug Heffernen kennen lernt recht unterhaltsam.
Der zweite Part kommt als Kevin allein Zuhause im Strib Langsam-Komödien-Format daher.
Was aber besonders nerv tötend wird, sind der zunehmende Mangel an Logik, im Verhalten der Akteure und in der Handlung gar selbst. Während der Hauptcharakter zunehmend zum Aktionhelden mit Slapstickeinlagen mutiert, bietet die Rolle von Jayma Mays so gut wie nichts, ausser einem mehr als sympathischen Hingucker.
Am Ende bleiben noch die Fragen ob, zum einen der Film größtenteils von Segway, deren Selbstballance Roller wohl neben Kevin James die 2. Hauptrolle belegt, finanziert wurde und ob genannten Schauspieler und Drehbuchautoren diese Rolle karrieretechnisch wirklich weiter bringt oder ob er sich mit Co-Autor Nick Bakay, zufälliger Weise der Drehbuchautor von King of Queens, nun endgültig die Rolle des Doug Heffernen selbst auf die Stirn tätowiert hat.